Kultur und Sport

Das Ruhr­ge­biet ist ein Ort der viel­fäl­tigen und bunten Kultur. Kunst- und Kultur­schaf­fende berei­chern unser aller Leben und wir wollen ihnen dabei helfen. Die Metro­pole Ruhr ist eben­falls von Sport geprägt, der im Kleinen wie im Großen den Menschen einen Ausgleich schenkt.

Unsere Posi­tionen zu Kultur und Sport

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Kultur­ti­ckets für die Metro­pole Ruhr

Die große Zahl der öffent­li­chen Kultur­stätten im Ruhr­ge­biet ist unsere Stärke und darf nicht länger zu einem Konkur­renz­kampf führen. Wir wollen regio­nale Kultur­ti­ckets einführen und so die Besuche verschie­dener Kultur­stätten in verschie­denen Städten des Ruhr­ge­biets mitein­ander verbinden.
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Kreativ sein und zusammenfinden

Das euro­pean centre for crea­tive economy, kurz ecce, ist ein aus der Kultur­haupt­stadt 2010 entstan­denes Zentrum, das Akteur*innen der Kunst- und Krea­tiv­wirt­schaft zusam­men­bringt. Von Musik über Film bis hin zu Kunst und Lite­ratur. Dabei fördert es Künstler*innen teil­weise ganz indi­vi­duell, aber auch gezielt einzelne Projekte. Wir Grünen beför­dern die Unter­stüt­zung im Rahmen der Kreativ.Quartiere Ruhr und sehen Kunst und Kultur als unab­dingbar für eine nach­hal­tige Quar­tier­s­ent­wick­lung an.
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Inter­kultur fördern

Seit 2016 beschäf­tigt sich inter​kultur​.ruhr in Form von Veran­stal­tungen, Ko-Produk­tionen und künst­le­ri­schen Projekten, einem Fonds zur Förde­rung der inter­kul­tu­rellen freien Szene in der Region und im Rahmen von Netz­werk­ak­ti­vi­täten mit der reichen Viel­falt von Alltags­welten und kultu­reller Arbeit. Als GRÜNE setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass die Förde­rung von aktuell 100.000 Euro pro Jahr für inter­kul­tu­relle Projekte verste­tigt und erwei­tert wird. In der Vergan­gen­heit gab es deut­lich mehr Anträge als zur Verfü­gung stehende Gelder. Mit einer verbind­li­chen Quote sollte für die nächste Wahl­pe­riode fest­ge­legt werden, wieviel Prozent der Kultur- & Sport­för­de­rung zweck­ge­bunden für Projekte von und mit Geflüch­teten verwendet werden. Wir möchten, dass Inter­kultur ein fester und starker Bestand­teil der Förde­rung durch den Regio­nal­ver­band Ruhr bleibt.
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Kultur­för­de­rung

Kunst und Kultur sind im gesell­schaft­li­chen Mitein­ander wich­tige Elemente der Verstän­di­gung und des Austau­sches sowie der Irri­ta­tion. Neben der indi­vi­du­ellen Kunst­för­de­rung durch ecce möchten wir im Ruhr­ge­biet inter­dis­zi­pli­näre Projekte fördern, die sich der Frage widmen: Wie wollen wir zukünftig leben?
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Urbane Künste und Kultur Ruhr

Der Regio­nal­ver­band Ruhr ist ein großer Förderer von Urbanen Künsten, mit vielen heraus­ra­genden Skulp­turen im öffent­li­chen Raum und inter­na­tional beach­teten Leucht­türmen wie der „Ruhr­tri­en­nale“. Wir möchten, dass diese Veran­stal­tungen Signal­wir­kung behalten. Daher haben bei kultu­rellen Veran­stal­tungen Anti­se­mi­tismus, Rassismus sowie Homo- und Trans­feind­lich­keit keinen Platz. Als Grüne wollen wir uns darüber hinaus dafür einsetzen, dass zuneh­mend die Künstler*innen aus der Region Einbin­dung finden und verstärkt auch klei­nere und alter­na­tive Perfor­mances ermög­licht werden.
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Kultu­relle Netz­werke ausbauen

Künstler*innen sollen nicht in prekären Verhält­nissen leben müssen. Wir wollen ihnen mehr Sicher­heit geben, indem wir Netz­werke fördern, auf die sie zurück­greifen können. Mit den Ruhr­bühnen haben Schauspieler*innen die Möglich­keit, an verschie­denen Orten in der Metro­pole Ruhr aufzu­treten und sich unter­ein­ander auszu­tau­schen. Auch den Austausch der Kunst­mu­seen unter­ein­ander wollen wir ausbauen, so dass z. B. Ausstel­lungen abge­stimmt in der ganzen Region gezeigt werden können. Gleich­zeitig wird dadurch die Exper­tise der Mitarbeiter*innen in den Kunst­mu­seen besser vernetzt und entwi­ckelt. Neben der Auslo­bung eines Lite­ra­tur­preises wollen wir das geschaf­fene Lite­ra­tur­netz­werk stärken. Damit ermög­li­chen wir vor allem den Austausch zwischen bereits etablierten erfah­renen Poet*innen und Literat*innen mit jenen, die noch am Anfang ihrer Lauf­bahn stehen.
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Sport: Die Rolle des Vernetzers beibehalten

Die Metro­pole Ruhr steht wie kaum eine andere Region welt­weit für leiden­schaft­liche Sport­be­geis­te­rung. Dazu beigetragen haben etablierte Sport-Marken wie die RUHR­GAMES, die inzwi­schen zum Marken­kern der Metro­pole gehören. Mit unserer Unter­stüt­zung wird der Regio­nal­ver­band Ruhr weiterhin eine wich­tige Rolle in der Förde­rung von Sport­ver­an­stal­tungen der Region über­nehmen. Darüber hinaus werden wir GRÜNE auch mit dem Projekt „Talent­Team­Ruhr“ weiterhin Nachwuchssportler*innen aus der Region unterstützen.
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Sport: mehr als Bewegung

Sport kann – neben der Fitness – wich­tige Werte für ein erfolg­rei­ches Leben vermit­teln. Hier hat der vereins­ge­bun­dene Sport einen wich­tigen Anteil daran, gerade Kindern und Jugend­li­chen aus Fami­lien mit geringem Einkommen oder Zuwan­de­rungs­ge­schichte über den Sport gesell­schaft­liche Teil­habe zu ermög­li­chen und Chancen zu eröffnen. Wir Grüne wollen die Ange­bots­pa­lette für diese Ziel­gruppe auch außer­halb des Vereins­sports durch neue Initia­tiven erwei­tern, vorhan­dene Konzepte begleiten und ausbauen. Denn eine zeit­ge­mäße Sport­po­litik fasst Themen rund um Spit­zen­sport, Gesund­heits­för­de­rung, Inte­gra­tion und Teil­habe zusammen.
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Bäder­land­schaft erhalten – Ange­bote verbessern

Die Revier­parks mit ihren Frei­zeit­bä­dern sorgen für Naherho­lung, Entspan­nung und Sport. Zugleich sind sie fester Bestand­teil der Bäder­land­schaft der Region. Der Erhalt von Schwimm­mög­lich­keiten ist aus grüner Sicht ein wich­tiger Teil der Daseins­vor­sorge. Darüber hinaus werden wir GRÜNE uns dafür stark machen, dass zukünftig die Ange­bote der einzelnen Einrich­tungen besser aufein­ander abge­stimmt und dadurch attrak­tiver werden.
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Olym­pi­sche Spiele im Ruhr­ge­biet? Unter bestimmten Voraussetzungen!

Die olym­pi­schen Spiele in unsere Region holen? Grund­sätz­lich wollen wir diesen Vorstoß ergeb­nis­offen begleiten. Ökolo­gi­sche und soziale Aspekte, aber auch die finan­zi­ellen Belas­tungen während und nach den Spielen müssen trans­pa­rent offen­ge­legt werden. Die Ruhr­ge­biets­städte dürfen nicht nach den Spielen auf den Kosten sitzen bleiben. Eine große Hürde bei der Bewer­bung stellt die schlechte Anbin­dung der Austra­gungs­orte durch den öffent­li­chen Nahver­kehr dar. Eine erfolg­reiche Bewer­bung kann die drin­gend notwen­dige Ertüch­ti­gung und den Ausbau der Bus- und Bahn­stre­cken beschleu­nigen. Die olym­pi­schen Verbände müssen beweisen, dass es ihnen ernst damit ist, die aus unserer Sicht wich­tigen Voraus­set­zungen zu erfüllen. Vor allem müssen aber die Bürger*innen der Metro­pole Ruhr ausrei­chend an den Über­le­gungen und Entschei­dungen zu Olympia betei­ligt werden.

Eine starke Kunst- und Kultur­land­schaft im Ruhrgebiet

Die Corona-Krise hat viele Kunst- und Kultur­schaf­fende hart getroffen. Doch auch schon vor der Pandemie stand die Szene auf wacke­ligen Beinen. Wir wollen uns dafür einsetzen die Kunst- und Kultur­land­schaft nach­haltig zu stärken.

Teil­habe durch Sport

Sport spielt gerade im Ruhr­ge­biet eine wich­tige Rolle und ist sicher eines der Aushän­ge­schilder der Region. In den Sport­ver­einen treffen sich Menschen mit den unter­schied­lichsten Lebens­rea­li­täten. Sie sind ein wich­tiger Faktor für gesell­schaft­liche Teil­habe und Integration.

Festival-Metro­pole Ruhr

Von der Ruhr­tri­en­nale bis zu den Ruhr Games, das Ruhr­ge­biet hat was zu bieten. Kultu­relle und sport­liche Groß­ver­an­stal­tungen bringen Menschen aus der ganzen Region zusammen. Wir wollen, dass uns diese Events erhalten bleiben und in Zukunft noch viel­fäl­tiger und nach­hal­tiger werden.