Regio­nal­ver­band unter­stützt Kommunen um EU-Förder­gelder zu bekommen

By 28. September 2017Allgemein

flickr / Blake Perry (CC BY-ND 2.0)

Erasmus+, das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Euro­päi­schen Union, ist mit einem Budget in Höhe von 14,8 Mrd. € ausge­stattet. Um die Förder­gelder ins Ruhr­ge­biet zu holen, unter­stützt das Euro­pa­re­ferat des RVR die Kommunen dabei.

Der EU-Förder­leit­faden Ruhr eröffnet den Kommunen in der Metro­pole Ruhr neue Möglich­keiten Förder­gelder bei der Euro­päi­schen Union zu bean­tragen. Beson­ders im Sport­be­reich ist das Ruhr­ge­biet inno­vativ. Mitte Juni haben die Ruhr Games statt­ge­funden und lockten fast 60.000 Besucher*innen in die Revier­städte Dort­mund, Hagen und Hamm. Die Kombi­na­tion der Ruhr Games aus bekannten und neuen Trend­sport­arten und kosten­losen Konzerten ist ein Alleinstellungsmerkmal.

„Mit dem Geld aus dem Programm Erasmus+ haben die Kommunen im RVR damit auch die Möglich­keit den Jugend- und Sport­be­reich wie z. B. die Ruhr Games und andere gemein­nüt­zige Sport­ver­an­stal­tungen auf euro­päi­schem Niveau zu finan­zieren. Der Antrag für die nächsten Ruhr Games im Jahr 2019 wird vom RVR über­prüft“, sagt Jörg Ober­einer, GRÜNES Mitglied im Kultur- und Sport­aus­schuss des RVR.

Ziel der Förde­rung von Projekten mit Geld aus dem Programm Erasmus+ ist es, ein verstärktes Bewusst­sein für die wich­tige Rolle des Sports bei der sozialen Inte­gra­tion, der Chan­cen­gleich­heit und der Aufklä­rung über die Bedeu­tung gesund­heits­för­dernder körper­li­cher Bewe­gung zu schaffen. „Die Ruhr Games ermög­li­chen bei vielen Diszi­plinen, dass Jugend­liche, auch ohne Empfeh­lung eines Sport­ver­bandes, sich anmelden und teil­nehmen können. Diese Offen­heit des Events fördert die soziale Inte­gra­tion durch den Sport“, meint Hiltrud Schmutzler-Jäger, sport­po­li­ti­sche Spre­cherin der GRÜNEN RVR-Fraktion.