
Am 20. August startet wieder das große internationale Kulturfestival Ruhrtriennale im Ruhrgebiet und hier kommen die Empfehlungen unserer beiden Mitglieder des Ausschusses Kultur, Sport und Bildung Ingrid Reuter und Claudia Neuse:

Claudia Neuse:
„Ich empfehle Djumbala!, weil der Musiker und Komponist Vernon Chatlein Kinder und Erwachsene auf eine interaktive Reise in die Klangwelten der Karibik mitnimmt – voller Rhythmus, Bewegung und gemeinsamer musikalischer Entdeckungen.
Die Produktion entsteht mit dem renommierten niederländischen Musiktheater-Ensemble Oorkaan, das international dafür bekannt ist, klassische Konzertformen für junges Publikum neu zu erfinden und Musik unmittelbar erlebbar zu machen.
Besonders begeistert mich, dass hier schon die Jüngsten nicht nur zuschauen, sondern selbst Teil des musikalischen Geschehens werden – ein Konzert, das kulturelle Vielfalt feiert und Menschen über Musik miteinander verbindet.“
(16.9.–20.9.2026 im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle Bochum)
Ingrid Reuter:
„Aus der Sparte Schauspiel empfehle ich Deutscher Herbst. Ein spannendes Geschichtspanorama, das vom ersten Nachkriegsjahr 1946 über „Deutschland im Herbst“ 1977 bis heute reicht. Dabei wird die 1946 aufgeworfene Fragestellung: Ist dieses Land zur Freiheit bereit? durch die Geschichte bis in die Gegenwart verfolgt.
Ein spannendes Projekt des Deutschen Theaters Berlin und der Ruhrtriennale: Im Taumel zwischen Geschichte und Gegenwart, wie es im Programmheft heißt.“
(17. bis 20.9. in der Jahrhunderthalle Bochum)
Claudia Neuse:
„Aus der Sparte Musik empfehle ich Evergreen & Beyond, weil hier die Caroline Shaw, Trägerin des Pulitzer-Preises für Musik, gemeinsam mit dem Grammy-prämierten Attacca Quartet zeigt, wie fließend die Grenzen zwischen Klassik, zeitgenössischer Musik und Songwriting sein können.
Shaws unverwechselbarer Stimme verschmilzt dabei mit dem warmen Klang des Streichquartetts zu einem homogenen Klangerlebnis.
Das Programm basiert auf dem gemeinsamen Album Evergreen und verbindet musikalische Miniaturen, Lieder sowie eine Hommage an ein frühes Streichquartett von Ludwig van Beethoven. Ein intimes und zugleich hochvirtuoses Konzerterlebnis inmitten der Bochumer Industriekultur.“
(17. bis 20.9. Turbinenhalle in der Jahrhunderthalle)
Ingrid Reuter:
„Und als Dortmunderin empfehle ich darüber hinaus die Ausstellung Unheimliche Verschiebungen.
Unterschiedlichste Künstler*innen der Gegenwart zeigen, wie sich vertraute Lebensräume verändern, grundlegende Ordnungen verschieben und bedrohliche Ereignisse sich wiederholen. An unterschiedlichen Orten rund um den Dortmunder Bahnhof werden ökologische, soziale und politische Wechselwirkungen unserer Zeit thematisiert.
Ich bin ganz gespannt auf die Eröffnung am 22. August in der Petrikirche.“
(22.8.–4.10.2026 rund um den Dortmunder Hauptbahnhof)


