
Die Manifesta ist eine europäische Wanderbiennale für zeitgenössische Kunst, die alle zwei Jahre in einer anderen Region stattfindet. Mit der Manifesta 16 Ruhr werden zwölf ehemalige oder leerstehende Nachkriegskirchen in Essen, Bochum, Duisburg und Gelsenkirchen zu Orten für Kunst, Begegnung und neue Perspektiven.
In Essen besuchten wir zunächst die St.-Gertrud-Kirche, wo uns die stellvertretende Manifesta-Direktorin Emilia van Lynden persönlich begrüßte und einen spannenden Einblick in die Ideen hinter der Biennale gab. Bei der anschließenden Führung konnten wir nicht nur die künstlerischen Planungen, sondern auch die besondere Architektur und bewegte Geschichte der Kirche kennenlernen. Danach ging es weiter zur ehemaligen St.-Marien-Kirche, wo auch der Essener Co-Fraktionsvorsitzende Stephan Neumann zu uns stieß. Die Manifesta-Tourguides vor Ort erzählten uns von der Geschichte und der Kunst im Innenraum der Kirche. Der Besuch hat eindrucksvoll gezeigt, wie leerstehende Kirchen durch Kunst und Kultur wieder zu lebendigen Orten der Begegnung werden können.










