Die Kunst- und Kulturlandschaft im Ruhrgebiet ist in ihrer Form einmalig und besitzt längst eine Strahlkraft weit über die Grenzen des Reviers hinaus.
Die ehemals qualmenden Schlote der Montanindustrie sind nun Hotspots der Industriekultur und locken jährlich tausende Besucher in unsere Region. Eine Region die mittlerweile nicht nur grüner, sondern auch bunter geworden ist. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturkreisen treffen hier aufeinander und prägen somit eine vielfältige und weltoffene Metropolregion.
Was machen wir?
Der ehemalige Ausschuss für Sport und Kultur ist in der Wahlperiode 2020–2025 um die Thematik Vielfalt ergänzt worden. Das viermal im Jahr tagende Gremium trifft sich aufgrund dieser Themenvielfalt auch mehrmals jährlich in sogennanten interfraktionellen Arbeitsgruppen. Dort wird sich in kleineren Runden über spezifischere Themen ausgetauscht. In den Ausschussitzungen berichten regelmäßig Vertreter*innen unterschiedlicher Institution und informieren die Mitglieder über aktuelle Entwicklungen und Sachverhalte in den für den Ausschuss relevanten Themenbereichen.
Zudem sind der RVR und seine Tochtergesellschaften Veranstalter mehrerer sportlicher und kultureller Großformate wie beispielsweise den RuhrGames oder der Extraschicht. Diese Veranstaltungen sowie die Fördermittelvergabe aus den Fördertöpfen im Sport- und Kulturbereich werden von den Mitgliedern kritisch begleitet.
Wofür stehen wir?
Die Kunst- und Kulturszene ist nicht erst seit der Corona-Krise in einer prekären Lage. Auch die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine haben die Szene gerade im Ruhrgebiet hart getroffen. Wir setzen uns deshalb für eine Unterstützung von Kunst- und Kulturschaffenden in unserer Region ein und wollen deren Vielfalt und Arbeitsbedingungen nachaltig stärken.
Wir haben es sehr begrüßt, dass dem Ausschuss durch die Koalition aus SPD und CDU um den Themenbereich Vielfalt ergänzt worden ist. Damit dies aber nicht nur eine leere Phrase bleibt, setzen wir uns seit Beginn der Wahlperiode dafür ein, dass sich der Ausschuss aber auch die RVR-Verwaltung intensiv mit diesem wichtigen Thema beschäftigt. Auf unsere Initiative erfolgte beispielsweise die Auseinandersetzung mit verfügbaren Beratungsangeboten für queere Menschen im Ruhrgebiet. Diese auszubauen, ist uns ein großes Anliegen.