Neue Frei­zeit­ge­sell­schaft Metro­pole Ruhr: Ein guter Anfang mit Hoff­nung auf mehr… und auf Herne

By 27. November 2017Allgemein, Wirtschaft

Revier­park Vonderort bei Nacht

Seit nicht einmal einem Monat hat die neu gegrün­dete Frei­zeit­ge­sell­schaft Metro­pole Ruhr (FMR) einen haupt­amt­li­chen Geschäfts­führer. Die Aufgaben vor denen die FMR nun steht, sind sehr groß, aber ein guter Anfang wurde erst einmal gemacht. Auch aus Herne zeigt sich vorsich­tiges Inter­esse an einer Koope­ra­tion mit der neuen Gesellschaft.

In der FMR haben sich vier Revier­parks auf den Weg gemacht, stärker zusam­men­zu­ar­beiten. Seit dem 1. November 2017 ist Jürgen Hecht Geschäfts­führer der neuen Gesell­schaft und in der Sitzung des Wirt­schafts­aus­schusses des Regio­nal­ver­bandes Ruhr hat er seine ersten Schritte darge­legt. Gespräche mit den Mitarbeiter*innen und dem Betriebsrat haben derzeit Prio­rität, denn für die großen finan­zi­ellen Heraus­for­de­rungen vor denen die Parks stehen, wird ein moti­viertes Team gebraucht, das gut zusam­men­ar­beitet. Derzeit machen die Parks noch ihr eigenes Ding. In Zukunft sollen Bereiche wie der Einkauf, tech­ni­sche Fragen, aber auch die Perso­nal­aus­stat­tung verein­heit­licht werden. Dabei sollen, so erläu­terte Hecht, die Revier­parks an zwei großen Linien ausge­richtet werden: Spaß, Spiel und Sport sowie Ruhe, Rast und Reflexion.

Zwei Revier­parks hatten sich nicht an der gemein­samen Gesell­schaft betei­ligt: der Revier­park Gysen­berg in Herne und der Revier­park Wisch­lingen in Dort­mund. Zumin­dest in Herne gibt es jetzt aber neue Entwick­lungen: So begrüßte Sabine von der Beck, Frak­ti­ons­vor­sit­zende der Grünen, dass die „Voraus­set­zungen für eine Neuor­ga­ni­sa­tion“ und die „zukünf­tige Zusam­men­ar­beit mit der Frei­zeit­ge­sell­schaft Metro­pole Ruhr mbH“ intensiv geprüft werden sollen. Die Kosten für das externe Gutachten in Höhe von bis zu 150.000 Euro würden sich die Gesell­schafter Regio­nal­ver­band Ruhr und Stadt Herne entspre­chend der derzei­tigen Anteile – also 50:50 – teilen. Der Wirt­schafts­aus­schuss des RVR gab heute grünes Licht für dieses Modell, final entscheidet die Verbands­ver­samm­lung Mitte Dezember.  „Jetzt hoffe ich, dass der Rat der Stadt Herne sich diesem sinn­vollen gemein­samen Vorhaben, das eine erste Annä­he­rung nach der Ableh­nung der Verschmel­zung darstellt, eben­falls zügig anschließen wird“, so Sabine von der Beck, die auch Rats­mit­glied in Herne ist.