GRÜNE im RVR: Erfolgs­ge­schichte Ruhr­tal­radweg geht weiter

By 1. März 2019Allgemein

Ruhr­tal­radweg

Der Ruhr­tal­radweg erfreut sich seit seiner Eröff­nung 2006 einer wach­senden Beliebt­heit. Nach Ansicht der GRÜNEN drückt sich dies insbe­son­dere durch eine ständig stei­gende Frequen­tie­rung aus.
Anläss­lich der Sitzung des Betriebs­aus­schuss Ruhr­Grün am 22. Februar 2019, wurde die Baumaß­nahme entlang des Kemnader Sees vorge­stellt und über die damit verbun­dene Stei­ge­rung der Qualität entlang der Ruhr sowie die Verbes­se­rung der Verkehrs­si­che­rung berichtet. Zwischen dem „Haus Oveney“ am Kemnader See und der Koster­brücke weist der Ruhr­tal­radweg zahl­reiche Defi­zite im Bereich der Stre­cken­füh­rung, der Wege­breite und der Sicher­heit für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen auf. Für den Bereich zwischen dem Gast­haus „Alte Fähre“ und der Koster­brücke ergeben sich zwei Vari­anten in der Wege­füh­rung. Vor dem Hinter­grund der Gesamt­in­ves­ti­tionen von rund 1,3 Millionen Euro kommt dem 4,3 Kilo­meter langen Abschnitt in Bochum Stiepel nach Ansicht der GRÜNEN große Bedeu­tung zu.
Hierzu erklärt Ulrike Trick, Spre­cherin der GRÜNEN im RVR im Betriebs­aus­schuss RuhrGrün:
„Da der ökolo­gisch wert­volle Fluss­au­en­be­reich zukünftig als Natur­schutz­ge­biet ausge­wiesen werden soll, haben wir stets auf die Folgen einer mögli­chen Radwe­ge­nut­zung hinge­wiesen. Deshalb sollten die Planer*innen bei Ruhr­Grün zwei Vari­anten mit einer Studie unter Berück­sich­ti­gung des Natur­schutzes und der ökolo­gi­schen Belange des Unter­su­chungs­ge­bietes betrachten.“ Die Ergeb­nisse wurden in der vergan­genen Sitzung vorge­stellt. Im Abwä­gungs­pro­zess aller Aspekte erfuhr nun ein Kompro­miss zwischen den beiden Vari­anten die größte Zustim­mung und wird weiter verfolgt. Dabei wird das radtou­ris­tisch inter­es­sante histo­ri­sche Wasser­werk in die Planung einbe­zogen. Der Weg verläuft in dieser Vari­ante von der Alten Fähre bis zum Wasser­werk und führt von dort aus direkt zur Brock­hauser Straße und weiter zur Koster­brücke. „Der Kompro­miss aus diesen beiden Vari­anten ist daher sehr sinn­voll und wird die Erfolgs­ge­schichte des Ruhr­tal­rad­wegs fort­führen“, sagt Ulrike Trick.