Unter­las­sene Hilfe­leis­tung vom Land

By 24. Januar 2022April 20th, 2022Kultur & Sport

Künstler*innen im Ruhr­ge­biet vom Land im Stich gelassen

Die Kultur­schaf­fenden in der ganzen Bundes­re­pu­blik leiden immer noch stark unter den Auswir­kungen der Pandemie. Durch den Anstieg der Corona-Infek­tionen und weiter notwen­dige Einschrän­kungen des öffent­li­chen Lebens fehlen den Kultur­schaf­fenden Auftritts- und damit Verdienst­mög­lich­keiten. Auch im Ruhr­ge­biet sind diese Entwick­lungen deut­lich zu spüren. Die Grünen im Ruhr­par­la­ment kriti­sieren scharf, dass die schwarz-gelbe Landes­re­gie­rung gerade jetzt das Stipen­di­en­pro­gramm für Künst­le­rinnen und Künstler nicht erneut auflegt.

„Der RVR setzt sich seit Jahren für die Belange von Künst­le­rinnen und Künst­lern im Verbands­ge­biet ein. Auf unsere Initia­tive haben wir im vergan­genen Jahr Vertreter*innen der Kultur­szene im Ruhr­ge­biet mit der Politik zusam­men­ge­bracht um gemeinsam Lösungen für lang­fris­tige Unter­stüt­zung der Kultur­schaf­fenden zu finden“, erklärt Jörg Ober­einer, kultur­po­li­ti­scher Spre­cher der Grünen im RVR. „Dem RVR sind hier jedoch auch finan­zi­elle Grenzen gesetzt. Kurz­fris­tige Hilfen können wir nicht leisten, dazu braucht es drin­gend weitere Förder­mittel vom Land.“

Immer mehr Künst­le­rinnen und Künstler im Revier sind gezwungen aufzu­geben, eine Entwick­lung, der die Grünen im Ruhr­par­la­ment deut­lich entge­gen­treten möchten. „Gerade die freie Szene ist stark betroffen – mit ihr ginge ein wich­tiger Bestand­teil unserer kultu­rellen Iden­tität verloren. Die schwarz-gelbe Landes­re­gie­rung ist nun in der Verant­wor­tung gegen­über den Betrof­fenen, diese Entwick­lung aufzuhalten.“