Aufsto­ckung der Mittel für das Förder­pro­gramm „Nahmo­bi­lität 2017“

By 23. März 2017Allgemein

flickr / ruhr­blicke (CC BY-NC-ND 2.0)

Landes­weit sind die Mittel für das Förder­pro­gramm „Nahmo­bi­lität 2017“ des Minis­te­riums für Bauen, Wohnen, Stadt­ent­wick­lung und Verkehr NRW (MBWSV) um 1 Mio. € aufge­stockt worden. Auf das RVR-Gebiet entfallen insge­samt rund 3,7 Mio. €.

37 Maßnahmen mit einem Gesamt­vo­lumen von fast 5 Mio. € im RVR-Gebiet sind für das Jahr 2017 einge­plant. Das Programm „Nahmo­bi­lität 2017“ fördert Bau- und Ausbau­vor­haben, die einen sicheren Rad- und Fußver­kehr gewähr­leisten und Maßnahmen, die den moto­ri­sierten Indi­vi­du­al­ver­kehr auf Rad- und Fußver­kehr verla­gern. Hinzu kommt noch die Öffent­lich­keits­ar­beit. „Durch den Ausbau der Förde­rung werden die natür­lichsten Fort­be­we­gungs­mög­lich­keiten weiter gestärkt. Insbe­son­dere die Öffent­lich­keits­ar­beit, die unter anderem an Schulen mit Hilfe von soge­nannten Verkehrs­tagen durch­ge­führt wird, ist ein wich­tiger Baustein für die Förde­rung der Nahmo­bi­lität“, meint Burk­hard Wüll­scheidt, Mitglied im Struk­tur­aus­schuss für die GRÜNE Frak­tion im RVR.

Bereits Ende 2016 gab es klärende Gespräche zwischen den Kommunen, der Bezirks­re­gie­rung und dem Landes­mi­nis­te­rium zu den gestellten Förder­an­trägen. Mit bis zu 75% werden demnach förder­fä­hige Maßnahmen im Sinne des Programms „Nahmo­bi­lität 2017“ bezu­schusst. Alle 37 Maßnahmen im RVR-Gebiet werden noch in diesem Jahr einen Zuwen­dungs­be­scheid bekommen, so dass bei vorlie­gender Baureife direkt mit dem Bau begonnen werden kann. Die kosten­in­ten­sivsten Einzel­maß­nahmen sind Lücken­schlüsse im Radwe­ge­netz wie z. B. der 4. Bauab­schnitt des Springo­r­um­rad­weges in Bochum und ein Neubau des Ruhr­tal­rad­weges direkt am Ruhr­ufer in Höhe der Kamp­manns­brücke in Essen (mit jeweils rund 700.000€ Baukosten).